Ahin  Ahin Sido

Ausstellung: Lebensfreude pur trotzt Angst und Schrecken

 

Wer die Bilder von Ahin Sido  betrachtet und ein wenig über ihren Lebenslauf weiß, wird erstaunt sehen, dass die junge syrische Malerin (* 1987) schon wieder voller Lebensmut ist! Allein und mittellos hat sich Ahin Sido vor gut 2 Jahren auf den Weg gemacht, fort aus dem umkämpften Aleppo, einer ungewissen Zukunft entgegen. Ihre Ankunft in Deutschland im Februar 2016 ist noch nicht lange her und doch sind aus den anfangs noch düsteren Bildern schon Bilder voller Lebensfreude geworden. Ihre Frauenfiguren strahlen Erotik und Energie aus, andere Motive erzählen von einer Sehnsucht nach Ruhe und Beständigkeit wie die auf ruhiger See  schaukelnden Schiffe. Farbenfrohe Motive bringen uns den Flair und die Kultur ihrer syrischen Heimat näher oder entführen uns in eine bizarre Miniaturwelt.

Erst mit 14 Jahren erschloss sich für Ahin Sido die akustische Welt:  nach einer Ohrenoperation konnte sie endlich hören und mit dem Sprechenlernen beginnen. Gemalt hat sie aber „schon immer“: seit ihrem 6. Lebensjahr malt Ahin Sido autodidaktisch. Das auditive „Coming out“ war schließlich auch das Fanal für ihre ganz eigene Art, sich künstlerisch auszudrücken. Mit nur 14 Jahren stellte sie alleine  in ihrer Geburtsstadt Aleppo aus, weitere Einzelausstellungen folgten. Dank staatlicher Förderung konnte sie ab ihrem 19. Lebensjahr an Gruppenausstellungen mit  5 weiteren jungen syrischen Künstlern teilnehmen, die sie einmal jährlich auch in  arabische Nachbarländer führte:  Gruppenausstellungen in Beirut, Dubai, Damaskus, Aleppo und im Libanon sind Stationen dieses neuen Lebensabschnitts.

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